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Hansi, Botschafter der elsässischen VolksüberlieferungenJean-Jacques Waltz, alias Hansi oder Onkel Hansi, wurde 1873 in Colmar geboren. Illustrator, Karikaturist und Aquarellist, ist Hansi der beliebteste Bildkünstler des Elsass. Als jüngstes von vier Kindern aus der Ehe von Jacques André Waltz und Rosalie Clémence Dunan geboren, erhielt er von seinem Vater, dem Konservator des Unterlinden-Museums, schon früh eine Leidenschaft für Geschichte, Kunst und elsässische Traditionen vermittelt. Biografie von HansiJean-Jacques Waltz, besser bekannt unter dem Namen Hansi oder Onkel Hansi, wurde am 23. Februar 1873 in Colmar im Elsass geboren, das seit der Annexion von 1871 deutsch war. Er wuchs in der Kultur der elsässischen Geschichte und Kunst auf, die ihm sein Vater, Konservator des Unterlinden-Museums, vermittelte. Mit 10 Jahren wurde Jean-Jacques Waltz in der Reichslandschule eingeschult. Er fiel schnell durch seinen kritischen Geist, seinen rebellischen Charakter und vor allem sein außergewöhnliches Zeichentalent auf. 1894 verließ er das Elsass, um in Lyon den Beruf des Industriezeichners zu erlernen, wo er auch die Kunsthochschule besuchte. Nach seiner Rückkehr ins Elsass übte er diesen Beruf in Cernay und dann in Logelbach aus. In dieser Zeit zeichnete Jean-Jacques Waltz die ersten seiner berühmten Postkarten, in denen idealisierte elsässische Dörfer und anti-deutsche Karikaturen harmonisch verschmelzen. Er unterzeichnete sie mit dem Pseudonym Hansi, einer Zusammenziehung von Hans und Iakob. Diese Werke fanden sofortigen Anklang und machten ihn zu einer Figur des kulturellen Widerstands gegen die deutschen Besatzer. Es folgten zahlreiche anti-deutsche Karikaturensammlungen, darunter der berühmte Professor Knatschke. Die Entwicklung seiner Satire brachte ihm mehrere Verurteilungen vor deutschen Gerichten ein - was seine Popularität im Elsass und in Frankreich nur steigerte. Im Jahr 1914 trat Hansi der französischen Armee im Ersten Weltkrieg bei. Nach dem Waffenstillstand und der Rückkehr des Elsass zu Frankreich im Jahr 1918 schuf er zahlreiche Illustrationen des befreiten Elsass, die als Postkarten und illustrierte Bücher veröffentlicht wurden. Nach dem Tod seines Vaters im Jahr 1923 trat Hansi dessen Stelle als Konservator des Unterlinden-Museums in Colmar an. Im Jahr 1939, bekannt für seine stark anti-germanischen Positionen, wurde er ins Exil nach Frankreich und dann in die Schweiz gezwungen. Nach der Befreiung kehrte er nach Colmar zurück, wo er am 10. Juni 1951 starb. Das Erbe von HansiDas Werk von Hansi ist heute untrennbar mit der elsässischen Identität verbunden. Seine Illustrationen von blühenden Dörfern, Störchen, Kindern in Tracht und Weinlandschaften haben das Bild des Elsass im kollektiven französischen und internationalen Gedächtnis geprägt. Entdecken Sie unsere Sammlung von Postkarten, Postern und Kalendern aus dem Universum von Hansi. |
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