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Rezept des elsässischen Flammkuchens (Flammekueche) - Das echte Rezept

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Der Flammkuchen - oder Flammekueche auf Elsässisch, wörtlich "Flammenkuchen" - ist zweifellos das geselligste und am meisten geteilte elsässische Gericht. Er entstand auf den Bauernhöfen des Kochersbergs, nördlich von Strassburg, und wurde ursprünglich von Bäckern verwendet, um die Temperatur ihres Holzofens zu testen, bevor das Brot eingeschossen wurde. Der sehr dünne Teig, direkt auf den heissen Ofenboden gelegt, war in wenigen Minuten gar.

Die Geschichte des Flammkuchens

Lange als Armeleutessen betrachtet - die Kost der Bäcker und Bauern im Nordelsass - erlebte der Flammkuchen in den 1960er-70er Jahren eine spektakuläre Renaissance. Es war der Strassburger Gastwirt Robert Friedrich, der ihn in seinem Restaurant "La Cloche à Fromage" populär machte. Heute ist er in allen Winstubs, Brauereien und elsässischen Restaurants unverzichtbar und wird in Dutzenden von regionalen und saisonalen Varianten angeboten.

Beilagenempfehlung

Zutaten für 6 Personen

  • 500 gr Brotteig (beim Bäcker)
  • 2 grosse Zwiebeln
  • 2 Esslöffel dicke Crème fraîche
  • 2 Esslöffel gut abgetropfter Quark
  • 80 gr geräucherte Lardons
  • 1 Esslöffel Rapsöl
  • Salz, Pfeffer, geriebene Muskatnuss (fakultativ)

Zubereitung

  1. Den Ofen auf Maximum vorheizen - idealerweise 250 bis 280°C. Die intensive Hitze ist das Geheimnis eines knusprigen Flammkuchens.
  2. Zwiebeln schälen und fein schneiden. 5 Minuten bei schwacher Hitze im Rapsöl leicht andünsten. Beiseite stellen.
  3. In einer Schüssel Crème fraîche und Quark vermischen. Salzen, pfeffern und eine Prise Muskatnuss hinzufügen nach Wunsch.
  4. Den Brotteig sehr dünn mit dem Nudelholz ausrollen - fast durchsichtig - auf Backpapier oder direkt auf einem leicht bemehlten Backblech.
  5. Das Crème-Quark-Gemisch gleichmässig auf dem Teig verteilen, dabei einen 1 cm Rand lassen. Zwiebeln und geräucherte Lardons darüber verteilen.
  6. Sofort bei sehr heissem Ofen (250-280°C) 8 bis 12 Minuten backen, bis die Ränder gut gebräunt und stellenweise leicht angebrannt sind - das Zeichen eines echten Flammkuchens.

Fertig! In Rechtecke schneiden und sofort servieren. Guten Appetit!

Tipps und Varianten

  • Die Gratinierte : vor dem Backen mit geriebenem Gruyère oder Emmental bestreuen für die noch grosszügigere überbackene Variante.
  • Die Waldvariante : Lardons durch Champignons ersetzen und etwas Knoblauch hinzufügen.
  • Die Munster-Version : am Ende der Backzeit einige Munster-Scheiben und Kümmel hinzufügen.
  • Die süsse Version : mit geschnittenen Äpfeln, braunem Zucker und einer Prise Zimt belegen für eine Dessert-Version.
  • Das Teig-Geheimnis : Bitten Sie Ihren Bäcker um ungesäuerten Brotteig. Je dünner er ist, desto besser der Flammkuchen.
  • Begleitung : Ein Glas elsässischer Riesling oder Weissburgunder, oder ein frisches elsässisches Bier.

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