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Vor dem Backen gelten einige goldene Regeln. Der Teig muss immer im Kühlschrank ruhen - mindestens 2 Stunden, am besten eine ganze Nacht. Die Butter muss Zimmertemperatur haben. Die Gewürze müssen frisch sein. Und das Backen muss bei niedriger Temperatur erfolgen, zwischen 160°C und 180°C je nach Sorte: ein zu goldbraunes Bredele verliert seine charakteristische Weichheit.
Die Spritzbredele sind wohl die bekanntesten. Ihr Name kommt von spritzen, da der Teig mit einem Spritzbeutel zu Rosetten, Stäbchen oder S-Formen gespritzt wird.
Butter mit Puderzucker und Vanillezucker schaumig schlagen. Eier einzeln einarbeiten, dann Mehl und Salz unterrühren. Teig in einen Spritzbeutel mit Sterntülle füllen und Rosetten oder Stäbchen auf ein mit Backpapier belegtes Blech spritzen. Bei 170°C 10 bis 12 Minuten backen. Die Plätzchen sollen hell bleiben.
Die Zimtsterne sind die bekanntesten Bredele weit über das Elsass hinaus. Weich, zimtduftend und mit einem Baiser-Guss überzogen, sind sie unverwechselbar.
Eiweiss steif schlagen, Puderzucker nach und nach einrühren bis eine glänzende Baisermasse entsteht. 4 Esslöffel Baisermasse für den Guss beiseitelegen. Zimt, gemahlene Mandeln und Zitronenabrieb unter den Rest heben. Masse 1 cm dick ausrollen, Sterne ausstechen, mit Baisermasse bestreichen. Bei 150°C 15 Minuten backen.
Leicht und fein gewürzt, sind die Anisbredele eine der ältesten Bredele-Sorten. Besonderheit: der Teig muss vor dem Backen eine ganze Nacht auf dem Blech ruhen, damit sich die charakteristischen kleinen Bläschen an der Oberfläche bilden.
Eier mit Zucker 20 Minuten schlagen bis eine dicke, schaumige Masse entsteht. Mehl, Backpulver und Anissamen unterrühren. Kleine Häufchen auf ein gefettetes Blech setzen und eine ganze Nacht bei Zimmertemperatur ruhen lassen. Bei 160°C 12 Minuten backen.
Reich an Butter und mit Muskatnuss gewürzt, sind die Schwowebredele zarte Ausstecher-Plätzchen die man in verschiedene Formen ausstechen kann.
Butter mit Zucker, Eiern, Zitronenabrieb und Muskat cremig rühren. Mehl nach und nach unterarbeiten bis ein glatter Teig entsteht. 2 Stunden kühlen. 3 mm dick ausrollen, ausstechen. Bei 175°C 10 bis 12 Minuten backen.
Knusprig und grosszügig, setzen die Nussbredele auf Walnüsse, die in der elsässischen Küche sehr präsent sind. Sie halten sich besonders gut in Blechdosen.
Butter mit Zucker und Ei cremig rühren. Walnüsse, Zimt und Mehl unterarbeiten. Zu einer Rolle formen, in Frischhaltefolie wickeln und 1 Stunde kühlen. In 5 mm dicke Scheiben schneiden und auf ein Blech legen. Bei 170°C 12 bis 15 Minuten backen.
Obwohl sie aus Basel stammen, gehören die Leckerli fest zur elsässischen Bredele-Tradition. Dicht, weich und reich gewürzt, werden sie mit der Zeit besser und halten sich mehrere Wochen.
Honig und Zucker erhitzen ohne zu kochen. Abkühlen lassen, dann alle übrigen Zutaten einarbeiten. Teig 1 cm dick auf ein gefettetes Blech streichen. Bei 180°C 20 Minuten backen. Sofort mit Puderzucker-Wasser-Glasur bestreichen, abkühlen lassen und in Rechtecke schneiden.
Einfach und zeitlos, sind die Butterbredele oft die ersten Plätzchen, die man mit Kindern backt. Der mürbe Teig lässt sich leicht ausrollen und in alle Formen ausstechen.
Butter mit Zucker, Vanillezucker und Salz cremig rühren. Ei einarbeiten, dann Mehl unterkneten bis ein glatter Teig entsteht. 1 Stunde kühlen. 4 mm dick ausrollen, ausstechen, nach Wunsch mit Eigelb bestreichen. Bei 175°C 10 bis 12 Minuten backen.
Fein und knusprig, verdanken die Mandelbredele ihre Leichtigkeit dem Mandelmehl, das einen Teil des Weizenmehls ersetzt. Ein zartes Aroma, das sie zu einem der beliebtesten Bredele bei Feinschmeckern macht.
Butter mit Puderzucker schaumig schlagen. Eier und Vanille einarbeiten, dann gemahlene Mandeln und Mehl unterkneten. 2 Stunden kühlen. Kleine Kugeln formen, leicht flachdrücken, mit Mandelblättchen bestreuen. Bei 170°C 12 Minuten backen.
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Bredele werden in luftdichten Blechdosen aufbewahrt, vor Feuchtigkeit geschützt. Am besten jede Sorte separat aufbewahren, um Aromenvermischungen zu vermeiden. Die meisten Bredele gewinnen nach 2 bis 3 Tagen Ruhezeit an Geschmack. Leckerli halten sich mehrere Wochen und schmecken nach langer Reifezeit sogar besser.
Um Ihre Bredele zu verschenken, legen Sie sie in hübsche Geschenkdosen und wechseln Sie die Formen und Farben ab - der optische Effekt gehört zum Genuss.
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